Orotox-Test

Prüfung wurzelbehandelter bzw. toter Zähne auf mögliche Giftwirkung

Probenentnahme für den Orotox-Test
Probenentnahme für den Orotox-Test

Neueste Forschungen aus den USA schließen nun die Lücke der Objektivierbarkeit und Bewertung von mundtoxischen Belastungen. In diesem Zusammenhang gewinnen die Zähne eine völlig neue Dimension in der Entstehung von Krankheit und der Erhaltung der Gesundheit.

 

In den Forschungsergebnissen der Fa. Affinity Labeling Technologies, ALT (mit Dr. Curt Pendergrass als Präsident und Prof. Boyd Haley als Gründer und wissenschaftlicher Mitarbeiter), haben sich just die Zähne als eine potentielle Quelle extrem giftiger Substanzen herausgestellt.

 


Bakterien aus toten Zähnen und ihre möglichen Folgen

Anaerobier (Bakterien und Keime, die ohne Sauerstoff auskommen) sind oft in den Dentinkanälen von toten und wurzelbehandelten Zähnen zu finden. Sie produzieren häufig hohe Konzentrationen von gesundheitlich bedenklichen chemischen Verbindungen.

 

Infektionen im Mund und Beherdungen von Zähnen sind deshalb in der Lage, die Entstehung und den Verlauf vieler Erkrankungen und Beschwerdebilder zu beeinflussen. Diese Bakterien sind mit Antibiotika und lokalen Desinfektionsmitteln nicht zu erreichen. Sie stellen deshalb ein konstantes Reservoir für bakterielle Infekte im gesamten Körper dar.

 

Sie produzieren ständig Leichengifte. Neben den Bakterien können diese Gifte aufgenommen und im ganzen Körper verbreitet werden mit zum Teil ernsthaften gesundheitlichen Folgen wie:

 

  • Endocarditis (Herzinnenhautentzündung)
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Herzinfarkt
  • Arteriosklerose
  • Hirnschlag
  • Hirn-Abszesse
  • Pneumonien (Lungenentzündungen)
  • Infektionen an natürlichen und künstlichen Gelenken
  • Frühgeburten mit zu niedrigem Geburtsgewicht

Dies ist das Ergebnis von mehr als 35 Jahren Forschung auf den Gebieten der Eiweiß-Stoffwechsel-Chemie, der Schwermetall - Belastung und der Nervenerkrankungen.

 


Studien haben bisher auch gezeigt, dass viele dieser Bakteriengifte und - Eiweiße vor allem in der Flüssigkeit, die sich im Zwischenraum von Zahn und Zahnfleisch infizierter Zähne befindet, nachgewiesen werden kann. Der Orotox - Test ist ein zweiteiliger Schnell - Test, der die Bakteriengifte und - Proteine dort nachweist.

Wie funktioniert der Orotox-Test?

In einem ersten Teil werden mit dem Orotox - Test Proben der Flüssigkeit aus dem Zwischenraum von Zahn und Zahnfleisch entnommen und in ein Reagenziengemisch gegeben, das auf Verbindungen testet, die von Bakteriengiften abgesondert werden.

 

Liegen solche Verbindungen vor, wird ein gelber Farbumschlag erzeugt. Je intensiver der Farbumschlag, desto höher die Konzentration und desto schlechter das Ergebnis. Dem visuellen Teil folgt dann noch die Analyse im Colorimeter, der das Ganze noch in Zahlen und Werten anzeigt.

 


Orotox-Probengefäß
Orotox-Probengefäß

Auswertung des Tests

In einem zweiten Teil wird das Röhrchen aus dem Colorimeter wieder herausgeholt, geöffnet und durch die Zugabe einer weiteren Reagenzflüssigkeit das Gesamt - Eiweiß nachgewiesen. Erhöhte Konzentrationen dieser Proteine sind dann an einer zunehmenden Blaufärbung zu erkennen.

 

Hier finden sich dann sowohl bakterielle Proteine als auch menschliche Entzündungsproteine und Antikörper. Auch hier gilt: Je intensiver die Blaufärbung, desto höher die Konzentration, desto schlechter das Ergebnis. Das Ganze wird dann ebenfalls nochmals im Colorimeter gemessen.

 


Analyse im Colorimeter
Analyse im Colorimeter

Vorbereitung des Patienten

Mindestens eine Stunde vor dem Test müssen die Zähne ohne Zahnpasta geputzt werden. Keine Mundspülungen mit Antiseptika oder Mundduschen. Die Resultate sind am zuverlässigsten ca. 2 Wochen nach einer dentalhygienischen Behandlung.

Zu beachten: Nie eine Probe unmittelbar nach einer zahnärztlichen Behandlung entnehmen.

Allgemein gilt: Je geringer die Testergebnisse, umso besser die Zahn- und Mundgesundheit.

 

Vorteile des Orotox-Tests

Der Test ist komplett schmerzfrei und hat eine hohe Aussagekraft zur Abklärung, ob der Zahn noch zu retten ist oder entfernt werden sollte.